Initiative Messer sind Werkzeuge | Immer dabei

EDC - Every Day Carry - Das was man jeden Tag bei sich trägt



Jeder von uns hat gewisse Dinge, die sie oder ihn täglich begleiten. Schlüssel, Mobiltelefon, einen Mp3-Player, Kalender, Stift, eine Kopfschmerztablette, eine Nagelfeile und, und, und.
 
Auch die Industrie versucht sich immer wieder an „Funktionskleidung“, um diese Dinge sicher und „stylisch“ unterzubringen.

Führt man jedoch ein Taschenmesser mit, erntet man oft Kopfschütteln.
„Wofür brauchst du das?“, „Wen willst du abstechen?“ oder „Warum bewaffnest du dich?“ - sind Sprüche die man hört, ulkigerweise meistens dann, wenn man gerade sein Messer benutzt, weil man z.B. ein Brötchen aufschneidet.

Hat man sich einmal als Messerträger zu erkennen gegeben, akzeptiert das Umfeld dies in der Regel relativ schnell. Man wird zur Anlaufstelle für all die Mitmenschen, die hier mal ein Fädchen abgeschnitten und dort mal ein Paket geöffnet haben möchten.

Es gibt viele Gründe ein Messer bei sich zu haben.

Ich denke hier ganz bewusst an Fälle wie z.B. ein Kind das sich mit dem Riemen der Jacke auf der Rutsche oder dem Klettergerüst verfängt. Hier spart ein Schnitt durch den Riemen wichtige Sekunden oder gar Minuten. Weniger dramatisch, wenn einem beim Anblick der stumpfen „Metallstücke“ im Steakhouse der Appetit vergeht, oder bei einer schönen Brotzeit in freier Natur. Ein Paket öffnen, einen Faden von der Kleidung abtrennen, einen Splitter aus dem Finger entfernen. Für Messer gibt es unendlich viele Anwendungen. Wenn Sie einmal in sich gehen, werden auch Sie sich an ein Ereignis erinnern, bei dem Ihnen ein Messer weitergeholfen hätte.

Nicht zuletzt ist es aber auch die Sammelleidenschaft, die Freude an einem handgefertigten Unikat und der Spieltrieb, der viele von uns dazu veranlasst, Messer zu tragen und im Alltag zu verwenden.

Ich möchte Sie bitten an diese Zeilen zu denken, wenn Sie das nächste mal jemanden mit einem Messer arbeiten sehen.

Mit freundlichem Gruß,
Oliver Mendl